Wir stellen uns vor


Das Ingenieurbüro für Lärmschutz Förster & Wolgast wurde im April 1994 gegründet und startete damals mit 3 Ingenieuren. Neben Herrn Förster und Herrn Wolgast war Herr Reum im Unternehmen tätig.

Da alle Ingenieure zu diesem Zeitpunkt bereits langjährig als Gutachter tätig waren und die notwendigen Erfahrungen bei der Ermittlung und Beurteilung von Geräuschimmissionen besaßen, gelang es, schon 1 Monat nach der Gründung des Unternehmens die Bekanntgabe als „Messstelle für die Ermittlung der Emissionen und Immissionen von Geräusche nach §§ 26, 28 Bundes-Immissionsschutzgesetz“ durch die Oberste Landesbehörde des Freistaates Sachsen zu erhalten. Bis August 1994 erfolgt die Bekanntgabe als „Messstelle“ in 4 weiteren Bundesländern.

Im Jahre 1998 legte Herr Förster erfolgreich die notwendigen schriftlichen und mündlichen Prüfungen vor der Industrie- und Handelskammer in Würzburg ab und wurde daraufhin am 29.06.1998 durch die zuständige IHK Westsachen Chemnitz-Plauen-Zwickau als „Sachverständiger für Schallimmissionsschutz“ öffentlich bestellt und vereidigt.

Bis zum heutigen Tage ist das Unternehmen, zu dem nunmehr insgesamt 6 Gutachter bzw. Mitarbeiter gehören, als Messstelle nach §§ 26, 28 BImSchG im gesamten Bundesgebiet anerkannt.

In den ersten Jahren nach der Geschäftsgründung dominierten die gutachterlichen Leistungen bei der Schallimmissionskartierung und Lärmminderungsplanung von Städten und Gemeinden (z.B. Stadt Chemnitz), bei der Aufstellung von Bebauungsplänen sowie im Rahmen der Verkehrsprojekte „Deutsche Einheit“, die vor allem durch die DEGES Berlin (Autobahnen A 4, A 38, A 71, A 73) beauftragt wurden. Später kamen viele Aufträge der Straßenbauämter hinzu, die am nachgeordneten Straßennetz verschiedene Neu- und Ausbaumaßnahmen sowie Lärmsanierungen vornahmen.

Gutachten zum Verkehrslärmschutz beim Neubau oder der wesentlichen Änderung von öffentlichen Straßen sowie diesbezügliche Sondergutachten gehören auch noch heute zum festen Bestandteil des unseres Leistungsspektrums.

Von Beginn an wurde auch der Ermittlung und Beurteilung der Geräuschimmissionen in der Nachbarschaft von „Anlagen“ im Sinne des BImSchG (gewerbliche und Industrieanlagen, Sport- und Freizeitanlagen) sowie der damit verbundenen Lärmminderungsplanung besonderes Augenmerk geschenkt. Die Aufträge gerade in diesem Geschäftsfeld haben sich kontinuierlich nach oben entwickelt und gehen nicht heute nur aus Sachsen und Thüringen, sondern auch aus vielen anderen Bundesländern ein. Die besonderen Erfahrungen des Ingenieurbüros z.B. mit Schießlärm und z.B. mit tieffrequenten Geräuschen (Biogas- und BHKW-Anlagen) und die damit in Zusammenhang stehenden Vortragstätigkeiten auf nationalen und internationalen Tagungen haben das Ingenieurbüro weit über die sächsischen Grenzen hinaus bekannt gemacht.

Wir verstehen unsere Aufgabe bei Neuplanungen oder der wesentlichen Änderung von Anlagen darin, bestehende schalltechnische Konflikte rechtzeitig zu erkennen und diese mit geeigneten und kostengünstigen Maßnahmen bereits im Planungsstadium zu beseitigen. Dies verhindert spätere Konflikte der Betreiber mit den Nachbarn und gewährleistet darüber hinaus einen rechtssicheren Anlagenbetrieb.

Bei schalltechnischen Konflikten im Zusammenhang mit einem bestehenden Anlagenbetrieb suchen wir auch nach Kompromissen, wenn eine vollständige Beseitigung der entstandenen Probleme als nicht möglich erscheint. Das Ziel ist, dass beide Seiten die unterbereiteten Vorschläge akzeptieren und diese mittragen. Unser Unternehmen hat sich gerade in der Beratung bei besonderen Problemfällen einen bundesweit hervorragenden Ruf erarbeitet, den wir weiter festigen wollen.

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